ALS-Progression über die „ALS-App“– Studie zeigt Gleichwertigkeit zu Klinikdaten  

Die ALS-Pro­gres­si­on ist ein wesent­li­cher Pro­gno­se­fak­tor für den indi­vi­du­el­len Krank­heits­ver­lauf. Wei­ter­hin wird die Ver­lang­sa­mung der ALS-Pro­gres­si­on in den meis­ten The­ra­pie­stu­di­en als haupt­säch­li­ches Kri­te­ri­um für die Wirk­sam­keit eines Medi­ka­men­tes genutzt. Daher ist die Erhe­bung der ALS-Pro­gres­si­ons­ra­te (ALSPR) für die Pro­gno­se sowie für die Durch­füh­rung von kli­ni­schen Stu­di­en von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Die ALSPR wird durch die monat­li­che Ver­än­de­rung der ALS-Funk­ti­ons­ska­la (ALSFRS‑R) ermit­telt.

Information zu Neurofilament und die ALS-Funktionsskala – Nutzen oder Belastung aus Patientenperspektive  

Der Pro­gres­si­ons­mar­ker Neu­ro­fi­la­ment (NfL) und die ALS-Funk­ti­ons­ska­la (ALSFRS‑R) sind eta­blier­te Pro­gno­se­fak­to­ren bei der ALS. So ist ein stark erhöh­ter NfL-Wert mit einer höhe­ren Wahr­schein­lich­keit einer schnel­le­ren Pro­gres­si­on ver­bun­den, wäh­rend sehr gerin­ge NfL-Wer­te einen aggres­si­ven Ver­lauf der ALS unwahr­schein­li­cher machen. Auch aus der monat­li­chen Ver­än­de­rung der ALSFRS‑R las­sen sich pro­gnos­ti­sche Hin­wei­se zur Pro­gres­si­on ablei­ten.

ALS-Podcast #42: ALS & Herbert – Gespräch mit Peter Kurth

Peter Kurth hat als Thea­ter­schau­spie­ler sowie durch sei­ne Rol­len in „Baby­lon Ber­lin“, im „Tat­ort“, in „Poli­zei­ruf 110“, „Good­bye Lenin“ und zahl­rei­chen Fern­seh- und Spiel­fil­men eine gro­ße Bekannt­heit erlangt. Im Jahr 2016 wur­de Peter Kurth mit dem „Deut­schen Film­preis“ sowie dem „Deut­schen Schau­spie­ler-Preis“ für den Film „Her­bert“ aus­ge­zeich­net. „Her­bert“ – dar­ge­stellt von Peter Kurth – stellt das Leben eines Boxers dar, der an ALS erkrankt.