Forschen. Entwickeln. Aufklären.
– Für eine zukünftige Welt ohne ALS.
Willkommen bei der Boris Canessa ALS Stiftung.
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gilt als eine der schwersten Erkrankungen des Menschen. Gleichzeitig gibt es für die ALS bisher keine Heilung.
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Für die Entwicklung zukünftiger Therapiemöglichkeiten bei der ALS ist intensive Forschung notwendig. Zugleich erfordert die Behandlung von Menschen mit ALS eine besondere Expertise, Erfahrung und Zuwendung. Sowohl die Forschung als auch die spezialisierte Behandlung sind in Deutschland stark unterfinanziert.
Aus diesem Grund hat sich die Stiftung das Ziel gesetzt, die Therapie- und Grundlagenforschung sowie die Anwendung neuer Behandlungsoptionen bei der ALS zu fördern. Hierfür arbeitet die Stiftung mit führenden medizinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen der ALS-Forschung und Behandlung zusammen.
Auf unseren Seiten finden Sie Informationen über die von uns geförderten Projekte und ihre Ziele. In unserem „Blog“ haben wir Ihnen Nachrichten zu den aktuellsten Entwicklungen zusammengestellt.
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Der ALS-Podcast

Der ALS-Podcast bietet Menschen mit ALS und ihren Angehörigen sowie anderen Betroffenen und Interessierten aktuelle Informationen zur Amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Prof. Dr. Thomas Meyer, Leiter der ALS-Ambulanz der Charité, diskutiert gemeinsam mit Gästen wichtige und drängende Fragen zur Erforschung und Behandlung sowie zum Leben mit der ALS. Der ALS-Podcast wird durch die Boris Canessa ALS Stiftung gefördert.
Die ALS ist eine fortschreitende, bisher unheilbare Erkrankung des motorischen Nervensystems, bei der Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark ihre Funktion verlieren.
Bei etwa 30 Prozent der Menschen mit ALS zeigen sich bereits zu Beginn der Erkrankung eine Sprechstörung. Im weiteren Krankheitsverlauf entwickelt die große Mehrheit der Betroffenen eine Beeinträchtigung des Sprechens. Die systematische und möglichst objektive Erfassung dieser Veränderungen ist daher von wesentlicher Bedeutung – sowohl für die diagnostische Einschätzung und Verlaufsbeurteilung als auch für die Bewertung von Therapieeffekten. Mit der Anwendung von Dextromethorphan/Chinidin (DMC) sowie der Entwicklung neuer Studienmedikamente, die zu einer Verbesserung des Sprechens führen können, gewinnt eine präzise Sprechanalyse zusätzlich an Bedeutung. Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet dabei neue Möglichkeiten, selbst geringe Veränderungen frühzeitig zu erkennen und den Verlauf zuverlässig zu dokumentieren. Die Möglichkeiten und Perspektiven der KI-unterstützten Sprechanalyse bei der ALS sind Thema im ALS-Podcast – im Gespräch mit Dr. Tabea Thies, Linguistin bei dem Unternehmen ki:elements.
- Vorstellung des Unternehmens ki:elements
- „Mili Plattform“ und „Mili App“
- Vorteile der technischen Analyse des Sprechens
- Praktischer Ablauf der Sprechanalyse über die Mili App
- Erfassen der Atemfunktion über die Mili App
- Persönliche Voraussetzungen für die Anwendung der Mili App
- Nutzung der PC-Anwendung („Desktop“) als Alternative zur Smartphone-App
- Studie „ALS-2D“ mit der Mili App (2D = „Dysarthrie“, Sprechstörung und „Dysphagie“, Sprechstörung)
- Analyse des Therapieeffektes von DMC (DMQ) durch KI-unterstützte Sprechanalyse
- Nachweis von Atemfunktionsstörung durch die Sprechanalyse
- 5‑Jahresplan von ki:elements in Forschung und Entwicklung
Das Gespräch wurde von Prof. Dr. Thomas Meyer geführt – Neurologe und Leiter der ALS-Ambulanz der Charité. Weitere Informationen zur ALS-Ambulanz und andere Nachrichten zur ALS: https://als-charite.de
Dieser Podcast wird durch die Boris Canessa ALS Stiftung unterstützt. Informationen zur Stiftung und ihren geförderten Projekten finden Sie auf der Webseite: https://canessa-als-stiftung.org
Link zu ki:elements: https://ki-elements.de
